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Helga König im Gespräch mit dem weißrussischen Künstler Mirovlad Palachich

Lieber Mirovlad Palachich, da ich von Ihrem künstlerischen Schaffen sehr beeindruckt bin, möchte ich Sie und Ihre Werke heute  den Lesern von "Buch, Kultur und Lifestyle" vorstellen und deshalb auch einige Fragen an Sie richten.

Helga König: Können Sie  uns  bitte berichten, wo Sie konkret geboren und aufgewachsen sind?

 Mirovlad Palachich
Mirovlad  Palachich:  Geboren wurde ich in der russischen Stadt Novosibirsk am 15. März 1982. In der Stadt Brest in Weißrussland bin ich aufgewachsen. Hier lebe und arbeite ich auch.

Helga König:  Seit wann befassen Sie sich mit Kunst und haben Sie eine spezielle künstlerische Ausbildung in Weißrussland  absolviert?

Mirovlad  Palachich: Seit meiner Kindheit zeichne ich und hatte im Alter von 10 Jahren meine erste Einzelausstellung. Ausgebildet wurde ich in der School of Art, Universität (Fachbereich Kunst) in Brest. Nach meinem Studium  arbeitete ich zwei Jahre  als Lehrer in einer Kunstschule und unterrichtete dort Schüler in den Fächern Malerei und Komposition. 

Helga König:  Sie haben in Ihren Bildern den Stil der "symbolischen Groteske" entwickelt. Können Sie dies bitte näher erläutern?

Mirovlad  Palachich:  Unter Symbolismus versteht man die Interpretation von Bildern mit unterschiedlicher Bedeutung. Grotesk  ist eine Kunstform, eine Kombination der Gegensätze wie etwa Realität und Fantasie, Schönheit und Hässlichkeit, Komödie und Tragödie. "Symbolische Groteske" meint Zeichen und Symbole, die in einer Kombination von realen und fantastischen Bildern zum Ausdruck kommen. 

Helga König:  Wurden Sie stilistisch von alten Malern beeinflusst und wenn ja von wem?

Mirovlad  Palachich: Inspiriert werde ich  durch die "Nordische Renaissance" des 15. -17. Jahrhunderts und hier durch Künstler aus Flandern, den Niederlanden und Deutschland. Meine Lieblings-Künstler sind Hieronymus Bosch, Pieter Bruegel, Jan van Eyck, Hans Holbein, Jan Memling, Albrecht Dürer, Rogier van der Weyden und viele andere. 

Helga König: Wie entwickeln Sie Ihre Allegorien, welchen Inspirationen folgen Sie?

Mirovlad  Palachich:  Ich  nutze die Allegorie und Symbole für meine Werke, weil ich dem Betrachter Sinn vermitteln möchte. 

Helga König: Mit welchen Materialien arbeiten Sie in erster Linie?

Mirovlad  Palachich: Ich arbeite mit einer komplizierten Technik der Malerei. Dabei handelt es sich um Multi-Layer- Ölgemälde (Glasur). Meine Malerei  entwickele ich auf einer Holzplatte, ganz ähnlich wie die russische Ikonographie. Zudem arbeite ich auch mit Materialien wie Acryl, Kunst Gold.

Helga König: Können Sie zu den verschiedenen Zeichen und Symbolen  in Ihren Werken etwas berichten, so etwa zu dem Symbol "Schneckenhaus"?

Mirovlad  Palachich: Ich verwende keine urheberrechtlich geschützten Zeichen: "Die Schnecke" steht für die unendliche Entwicklung. "Blumen" symbolisieren Liebe und Leidenschaft, "ein trockener Baum" steht für Schwäche und Eitelkeit, "Flügel" für Naivität und Unreife, ein "Fischnetz" für eine leere Hoffnung, ein "Löffel mit Löchern" für leere Unterschlagung und "Musikinstrumente" schließlich für emotionale Erfahrungen .

Helga König:  Was können Sie zu Ihrem Gemälde "Der Wanderer" sagen, welche Vorstellung haben Sie hier visualisiert?

Mirovlad  Palachich:  Mein Werk  "Der Wanderer" visualisiert eine Pilgerreise, die Reise durch unser Leben. Die Straße ist das Symbol des Lebens.  Der Wanderer ist in ständiger Bewegung ganz so wie ein Mann in seinem Leben.  Der Löffel mit Löchern symbolisiert,  wie schon erwähnt, die leere Unterschlagung, den Zeitverlust, den Verlust von Energie.

Helga König: Wie darf man das Gemälde "Ein Blumenstrauß" interpretieren?

Mirovlad  Palachich:  Das Gemälde "Ein Blumenstrauß" symbolisiert die Liebe und Leidenschaft.  Dabei möchte ich betonen, dass Malerei ein Ausdruck des Zustands der Liebe und ein Gefühl der Leidenschaft ist. 

Helga König: Gibt es Ausstellungen Ihrer Bilder in Weißrussland oder anderswo?

Mirovlad  Palachich: Ich habe bereits sehr viel Ausstellungen in verschiedenen Städten und Ländern realisieren können und zwar in der Tschechischen Republik, in Spanien und in Weißrussland.  Teilgenommen habe ich  auch an Freiluft-Ausstellungen in Bulgarien und in  Polen. Die größte Zusammenarbeit  allerdings findet  mit Deutschland statt. Hier  fand 2012 in Berlin  eine erfolgreiche Ausstellung  mit meinen Werken statt. Zur Zeit  läuft die  Einzelausstellung "Gold auf Rot"  in meiner Heimatstadt  Brest.

Helga König: Woran arbeiten Sie  derzeit?

Mirovlad  Palachich: Derzeit  bin ich damit beschäftigt, ein Porträt einer besonderen Person zu malen, dabei geht es um die Darstellung ihrer Persönlichkeit.  Zudem richte ich mir gerade ein neues Atelier ein, damit  ich in  professioneller Atmosphäre  arbeiten und Gäste empfangen kann.

Helga König:  Wie definieren Sie den Begriff Kunst?

Mirovlad  Palachich:  Kunst ist ein Versuch mit der Natur zu konkurrieren. 

Helga König: Vielleicht noch eine letzte Frage. Können Sie uns Näheres zu Ihrem Gemälde "Matroschka sagen?

Mirovlad  Palachich:  Basis der Arbeiten für die ikonischen Bilder "Matroschka" sind die russischen Holzpuppen.  In den alten Tagen war der Name "Matriosha" der häufigste weißrussische Frauennamen. Er hatte seine Wurzeln im lateinischen Wort «mater»,  das Mutter bedeutet. Der Name "Matroschka" wird also  mit der Mutter assoziert, auch mit  großer Familie, Gesundheit und dicker Figur und bis heute symbolisiert "Matrjoschka" Mutterschaft und Fruchtbarkeit. 

Lieber Mirovlad Palachich, ich danke Ihnen für das aufschlussreiche Interview.

Ihre Helga König

Bilder: Mirovlad Palachich, privat

Kontaktdaten: www.palachich.com und auf facebook  

Helga König im Gespräch mit dem Künstler Siniša Tešankić

Lieber Siniša Tešankić, da ich Ihre Bilder sehr zu schätzen weiß, möchte ich Sie heute den Lesern von "Buch, Kultur und Lifestyle" vorstellen. Deshalb auch möchte ich einige Fragen an Sie richten.

 Helga König: Können Sie uns bitte berichten, wo Sie geboren und zur Schule gegangen sind?

Siniša Tešankić , Foto privat
Siniša Tešankić: Ich bin am 3. Januar 1949 in Vrbanja/ Kroatien geboren. Aufgewachsen bin ich in Vukovar und besuchte das Gymnasium. Ich habe an der Akademie der bildenden Künste in Zagreb im Jahr 1971 studiert in der Klasse von Mladen Veža. Nach dem Studium habe ich im Museum in Vukovar und seit 1973 als Kunstlehrer in Ernestinovo und Laslovo gearbeitet. Während des Krieges 1991 war ich als Vertriebener in Osijek als Lehrer beschäftigt und konnte 1998 wieder in mein Dorf zurückkehren. Dort musste ich zunächst mein abgebranntes Haus neu aufbauen. In dieser Zeit war ich Schuldirektor.

Da ich aufgrund der Luftangriffe sehr verwundet war, musste ich den Schuldienst aufgeben und arbeite seitdem als freischaffender Maler und Bildhauer. 

Helga König: Seit wann befassen Sie sich mit Kunst und gab es in Ihrer Familie entsprechende Vorbilder?

Siniša Tešankić: Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit der Malerei und Bildhauerei. Ich lebte in einem solchen Umfeld. Mein Großvater war Bildhauer, auch mein Vater, meine Tante und Cousine haben sich mit Malerei beschäftigt. 

Helga König: Sie haben in Zagreb studiert. Wurden Sie von Ihren dortigen Professoren in Ihrem Stil beeinflusst?

Siniša Tešankić: Großen Einfluss auf meine Malerei hatte Prof. Mladen Veza. Er lehrte mich neue Techniken und Arbeitsweisen und ließ mir jedoch jede erdenkliche Freiheiten, um meinen eigenen Stil zu finden. 

Helga König: Welche Maler vergangener Epochen lieben Sie besonders und weshalb? 

Siniša Tešankić: Es ist für mich schwer zu sagen, welche Künstler ich besonders liebe, denn jeder Stil in der Malerei ist mir angenehm. Doch Michelangelo und Picasso haben mich sehr beeindruckt, denn sie haben großen Einfluss auf die Kunstgeschichte. 

Helga König: Wie definieren Sie Kunst? 

Siniša Tešankić: Kunst ist für mich das Leben und das Leben ist schwer zu definieren. Jeden Tag, den ich lebe, lebe ich für die Kunst. Kunst ist für mich die Schönheit der Menschen, egal wie sie sind und wo immer sie leben aber auch die Schönheit der Natur, die uns umgibt. 

Helga König: Welche Techniken bevorzugen Sie? 

Siniša Tešankić: Auch ich habe oft nachgedacht, welche Technik ich besonders mag, kann mich aber nicht für eine entscheiden. Jede Technik hat ihre eigene Schönheit und egal welches Material ich in die Hände bekomme, ich versuche es zu verarbeiten. 


Helga König: Was bedeuten Ihnen Farben und wovon ist die Wahl bestimmter Farben für ein Bild bei Ihnen abhängig? 

Siniša Tešankić: In letzter Zeit arbeite ich mit Aquarell -und Acrylfarben. Umfangreiche Kenntnisse der Acrylmalerei habe ich mir bei Milica Reinhart angeeignet. Farben bedeuten mir sehr viel, denn sie spiegeln meine seelische Stimmung wieder. Die Wahl der Farben ist ein langer Prozess der Reflexion und Analyse. Manchmal werde ich von der Schönheit der Gegend, wo ich wohne, konkret von Slawonien inspiriert. 

Helga König: Stellen Sie Ihre Bilder auch außerhalb von Kroatien aus? 

Siniša Tešankić: Ich habe in vielen Ländern bei Projekten und Ausstellungen mitgewirkt: Deutschland, Frankreich, Italien, Australien, USA, Ungarn, Österreich und in vielen Städten in Kroatien. 

Helga König: Welche Kontakte pflegen Sie zu Malern weltweit? 

Siniša Tešankić: Da ich seit vielen Jahren als Künstler tätig bin, habe ich zahlreiche Kontakte mit vielen Kollegen aus verschiedenen Ländern, aber die größten und häufigsten sind aus Deutschland, Österreich und Ex- Jugoslawien. 

Helga König: Woran arbeiten Sie derzeit?

Siniša Tešankić: Zur Zeit arbeite ich intensiv an der Serie (Acryll und Aquarell) mit dem Titel "Behind" und bin sehr interessiert an dem Teil unserer Seele, der dem Menschen nicht so leicht zugänglich ist. Zudem bereite mit der großartigen Malerin und Humanistin Milica Reinhart Kunstprojekte für Kroatien vor.

Lieber Siniša Tešankić ich danke Ihnen für das aufschlussreiche Interview

Ihre Helga König


 

Helga König im Gespräch mit dem ungarischen Künstler Gonda Zoltán

Lieber Gonda Zoltán, heute möchte ich Sie und Ihr künstlerisches Schaffen den Lesern von "Buch, Kultur und Lifestyle" näherbringen. Deshalb auch möchte ich einige Fragen an Sie stellen.

Helga König: Wie interpretieren Sie den Begriff Kunst?

 Gonda Zoltán
Foto aus seinem Bestand
Gonda Zoltán:  Wenn ich beschreibe was und wie ich alles bisher getan habe, oder in der Zukunft machen möchte, beschreibe ich ausführlich was ich über Kunst denke. 
Meine ars poetica: Ich wünsche nur soviel mit meiner Kunst zu erreichen, dass meine Werke solche Abdrücke der Welt und unserer Zeit werden, die für andere Freude und Erlebnis der Entdeckung bedeuten.

Helga König:  Können Sie den Lesern berichten, wo Sie Ihre Kindheit und Jugend verbrachten und wann Sie zu malen begonnen haben? 

Gonda Zoltán:  Bis zu meinem 10. Lebensjahr wohnte ich in einer kleinen ungarischen Kleinstadt mit meinen Eltern. Danach sind wir nach Debrecen gezogen, hier habe ich die Grundschule und das Gymnasium besucht. In meinem 15-16. Lebensjahr begann ich für die bildende Kunst zu interessieren. Ich habe viel Zeit im bekannten Déri Museum in Debrecen verbracht. In der ersten Zeit war die klassische ungarische Kunst (romantisch, realistisch) eine spannende Entdeckung, wonach ich auch in die Welt ausgeblickt habe. Zu meinen frühzeitigen Erlebnissen zählen A. Dűrer, Lucas Cranach, Rembrandt, und die großen Schöpfer der Renaissance. Im reiferen Alter haben mich schon die Ismen bewegt, die Kunst von Otto Dix und Georg Grosz war furchtbar interessant (die junge Neugier) und bis heute ist mein Liebling und meiner Meinung nach der Größte, mein Vorbild, Pablo Picasso. 

Helga König:  Wo haben Sie studiert und was waren die Schwerpunkte Ihres Studiums? 

Gonda Zoltán:  Nach dem Abitur habe ich an einer Hochschule in Debrecen mein Diplom erworben, was für mich aber keine Lösung bedeutete. Meine Kenntnisse in Kunst- und Kulturgeschichte wurden immer größer, aber ich ging nach Budapest, wo ich mein Studium an der Psychologischen Fakultät absolvierte. Während dessen habe ich ständig von bekannten ungarischen Künstlern gelernt und habe meine Zeichnungsfähigkeit verbessert. Auch damals war mein Ziel meine eigene Stimme, eigene Farben und Formen zu finden, die mich von anderen unterscheiden. Meine finanzielle Lage war nicht die beste zurzeit, daher konnte ich mich und meine Familie nur mit vielen Grafiken über Wasser halten. Ich habe in fast allen ungarischen Tagesblättern und Zeitschriften hunderte Zeichnungen und Stiche publiziert. 

Helga König:  Welche Techniken und welches Material verwenden Sie in erster Linie für Ihre Kunst? 

Gonda Zoltán:  In meiner früheren Jugend hat mich am meisten die Grafik angezogen, weil ich mit sehr vielen aufregenden Materien Bekanntschaft machen konnte. Ich hatte Linolstiche, Holzstiche, Radierungen, Tusch- und Federzeichnungen gern. Ich habe Monotypia gemocht, weil viele arbiträre Flecken zustande kamen, oft unabhängig von mir, die mit Linien systematisiert werden konnten. Heute bedeutet mir Zufälligkeit keine Freude mehr. Ich kreiere eher mit Vernunft und Gefühl. Inzwischen habe ich mit Öl, Tempera und Pastell gemalt. Derzeit waren dies nicht die besten Werke von mir, weil ich nur Jahre später erkannt habe, dass meine wahre Stimme die Malerei ist. Viele Kunstkenner erkennen an meinen Gemälden sofort, dass ein Grafiker im Hintergrund steht. Das stört mich aber nicht. 

Helga König: Ist die Auswahl der Farben für Ihre Bilder stimmungsabhängig?

Gonda Zoltán:  Alle meiner Bilder sind die Geburt meiner Stimmung und meiner inneren Emotion. Manchmal vor der weißen Leinwand stehend fällt mir nur eine Farbe ein und ich quäle mich nur bis zum ersten Pinselstrich. 

Helga König:  Werden Sie eher von Gedanken oder von visuellen Eindrücken zu künstlerischem Tun motiviert? 

Gonda Zoltán:  Mit dem ersten Pinselstrich fühle ich schon die Dynamik der Farben und Formen. Meine ersten Schritte führen die Fachregeln, aber wenn die erste Periode auch unterbewusst ist, ist die Fortsetzung und Konzipierung der Gemälde allzusehr rationell. Es wäre schwer visuelle Erlebnisse, Emotionen und Gedanklichkeit voneinander zu trennen. Alle meine Bilder sind „Selbstbildnisse”, sie handeln von mir, sie spiegeln meine Sichtweise und mein Geist. 

Helga König: Wie hat sich die Öffnung Ungarns nach dem Westen auf Ihr Schaffen ausgewirkt?

Gonda Zoltán:   Interessante Frage! Ich bin auch im früheren politischen Regime viel gereist und in der Welt rumgekommen. Für mich hat also diese Möglichkeit nichts Neues bedeutet. Der wirkliche Vorteil ist, dass Werke, nicht nur meine, ungehindert in den europäischen Ländern ausgestellt werden können. Wir wurden weitaus ärmer, weil hier dereinst alle gleich lebten, heute ist aber Ungarn finanziell zerrissen. Dereinst war die Mittelschicht (Pädagogen, Ärzte, Anwälte, Ingenieure… usw.) kaufkräftig, heutzutage ist die Kaufkraft für zeitgenössische Kunst gleich Null. Für uns Künstler hat das bisher nicht viel Gutes bedeutet. Wir würden gerne an ausländischen Ausstellungen teilnehmen, aber wenn dort keine Möglichkeit für sicheren Verkauf besteht, sind nicht einmal die Unterkunft- und Reisekosten gesichert. 

Helga König:  Sie haben eine Vielzahl von Preisen erhalten und diverse Künstlerorganisationen gegründet. Können Sie darüber etwas berichten? 

Gonda Zoltán: Ich beschwere mich nicht, ich habe viele Fachanerkennungen erhalten. Preise sind aber oft Glückssache. 2012 habe ich den „Holló László Preis” erhalten, der in Ungarn als prestigevolle Anerkennung gilt. Auch an mehreren Komitats- und Landesausstellungen wurden meine Werke anerkannt. Darüber kann man mehr auf meiner Webseite erfahren. 

Helga König:  Ihre Werke wurden bereits im Rahmen von Ausstellungen an zahlreichen Orten der Welt gezeigt, aber man kann auch Bilder von Ihnen in Museen besichtigen. Welche Museen sind das?

Gonda Zoltán:  Meine Arbeiten wurden tatsächlich auf viele Kontinente und in vielen Ländern ausgestellt, was natürlich mir große Freude bereitet. Es fühlt sich natürlich gut an, unter den zeitgenössischen Künstlern erwähnt zu werden. Im Februar 2012 war ich persönlich mit einer meiner Bilder an einer Ausstellung in München. In Museen und Galerien im In- und Ausland sind auch glücklicherweise Bilder von mir ausgestellt. In Ungarn z.B. in der Kecskeméter und in der Balassagyarmater Galerie, in Museen von Csurgó, Mátészalka und Vaja. Im Ausland sind 2 Bilder von mir im Musem der Bildenden Künste in Kolozsvár, (Rumänien), 2-3 meiner Arbeiten in der Grafiksammlung von Nagyenyed (Aiud, Rumänien) und im Kunstmuseum Osten in Mazedonien ausgestellt. 

Helga König:  Wann wird die nächste Ausstellung mit Gemälden von Ihnen zu sehen sein und an welchem Bild arbeiten Sie gerade? 

 Gonda Zoltán
Foto aus  seinem Bestand.
Gonda Zoltán:  Ich bereite mich gerade auf meine 70. Jubiläumsausstellung in Debrecen vor. Die Ausstellung wird im Bényi Árpád Saal des Kölcsey Zentrums veranstaltet. Ich bereite mich zu diesem Anlass mental und technisch vor, wähle meine Bilder aus. Wenn eine Einladung eintrifft, würde ich natürlich gerne auch in Deutschland ausstellen.

Lieber Gonda Zoltán, für das aufschlussreiche Interview danke ich Ihnen herzlich.
Helga König

Link zur Website: http://www.gondazoltan.hu/

Helga König im Gespräch mit dem Künstler Günter Ludwig

Lieber Günter Ludwig, heute möchte ich Sie und Ihr Schaffen  den Lesern auf „Buch, Kultur und Lifestyle“ vorstellen.  Deshalb möchte ich Ihnen einige Fragen stellen:

Helga König: Was verstehen Sie unter dem Begriff Kunst?

Günter Ludwig
Foto aus seinem Bestand
Günter Ludwig: „Sage uns Meister, was ist Kunst ?“ „Wollt ihr die Antwort des Philosophen hören oder die der reichen Leute, die ihre Zimmer mit meinen Bildern dekorieren? Oder wollt ihr gar die Antwort der blökenden Herden hören, die mein Werk in Wort und Schrift lobt oder tadelt?“ Apollonius „Kunst ist, was Welt wird“ Karl Kraus. Diese Worte drücken am besten aus, was ich mit dem Begriff Kunst verbinde. Sie lassen etwas offen. Lassen Freiheit. Wie die Kunst Freiheit lässt, ohne die das Kreative nicht leben kann. 

Helga König: Können Sie den Lesern etwas über Ihren künstlerischen Werdegang berichten?

Günter Ludwig: Mit 12 Jahren erste Zeichnungen nach Goya und Rembrandt. Alles, was danach bis heute entstanden ist, würde ein Buch mit 500 Seiten werden. Es ist nicht in wenigen Worten zu beschreiben. 

Helga König: Wodurch zeichnet sich Ihre Kunst im Besonderen aus?

Günter Ludwig: Sicherlich sind es die verschiedenen Techniken wie Zeichnung, Radierung, Arbeiten in Tusche und nicht zuletzt die Fotografie, in den 80-iger Jahren die analoge Fotografie in SW, in der ich die Negative durch Kratzen, Bekleben, Zerstören bearbeitet habe, um sie in der eigenen Dunkelkammer zu vergrößern. Heute in der digitalen Fotografie sind solche Spuren am Rechner zu erzeugen. Es ist aber etwas anderes. Damals war alles noch Handarbeit mit einer realen Kraft, Schaffen einer neuen Welt. Die Entwicklung in meinen Zeichnungen und meiner Malerei ist wohl die größte für mich. Sie haben einige Kunstbücher auf den Weg gebracht. 

Helga König: Was erwartet den Leser im Buch „Liebe geht durch die Haut?

Günter Ludwig: Die Buchprojekte sind nicht der Rede wert. Einzig das Buch „Liebe geht durch die Haut“ in der Zusammenarbeit mit Sarah Ines Struck war sehr aufwendig. Interessant an diesem Buch ist, dass nicht erst der Text gegeben war und dann ein Zeichner die Texte illustriert hat, hier war es umgekehrt. Zuerst gab es meine erotischen Zeichnungen und die Autorin schrieb Gedichte zu diesen. Weitere Projekte mit Autorinnen und Autoren sind im Entstehen. 

Helga König: Können Sie unseren Lesern Näheres zu Ihrer Werksauswahl, die unter dem Begriff „Kohlespuren“ zusammengefasst ist, berichten und  welcher Gedanke steht hinter dem Werk „Hands“, das Sie 2007 geschaffen haben?

Günter Ludwig:  Es ging und geht mir um die Geschichte von Barsinghausen, um die damaligen Kohlearbeiter im Bergwerk, was sie beim Kohleabbau geleistet haben. Und so sind wir schon bei dem Bild „Hands“ angekommen, das übrigens jetzt in die USA verkauft worden ist. Es zeigt die kräftigen und wühlenden Hände der Männer von damals. Ein symbolisches Bild. 

Helga König: Mit welchen Materialien arbeiten Sie am liebsten und welche Farben bevorzugen Sie in Ihrem Schaffen?

Günter Ludwig: Da ich 2005 ein riesiges Atelier direkt neben dem Bergwerk in Barsinghausen, in einem sogenannten „Kohleturm“ für 3 Jahre bekommen hatte, war es naheliegend, mit den Materialien aus dem Bergwerk zu arbeiten. Der flüssige Ockerschlamm, Kohle und Acyl waren für mich die Basis für meine Bilder. Ockerschlamm und Kohle bekam ich direkt aus dem alten Klosterstollen. Die Möglichkeit hatte ich später nicht mehr und ich bin zu Eisen 3-Chlorid übergegangen. Das Granulat, das es zu kaufen gibt, war für mich von der Farbigkeit noch interessanter. Es hat nach dem Trocknen einen echten Rostcharakter. Somit war ich unabhängig von den Materialien aus der Erde. 

Helga König: Ihr Werk „ Landschaft“ aus dem Jahre 2008 beinhaltet eine kleine Textstelle. Auch in anderen Ihrer Werke findet man solche Textauszüge. Welcher Gedanke liegt dem Miteinbeziehen von Texten in Ihren Werken zugrunde?

Günter Ludwig: Grundsätzlich gibt in den letzten acht Jahren nicht viele Bilder von mir ohne Text. Ich sehe fast alle Arbeiten von mir als Skizzen. Das entspricht meiner relativ schnellen Arbeitsweise und Informationen, die ich vermitteln muss. Gerade bei diesem Bild „Landschaft“ war meine Botschaft nichts anderes als das ewige Wechselnde des Wetters hier im Norden durch den Text zu unterstreichen. Auch als Symbol. (Textzitat und Bildtitel „Der Himmel ist voller Lügen“) 

Helga König: Womit befassen Sie sich derzeit künstlerisch und wann dürfen wir mit einer weiteren Ausstellung rechnen?

Günter Ludwig: In der reinen Zeichnung interessiert mich seit längerer Zeit die Chinatusche. Andere, meist große Arbeiten bemale ich auch mit Tusche, Leinwände bearbeite ich mit verschiedenen Techniken und Materialien. Das ist aber sehr individuell, somit nicht allgemein beschreibbar. Ich suche aus dem Inneren heraus, Inneres und Äußeres zu verbinden, vom Äußeren her das Innere zu finden. Dabei ist das Objekt der Darstellung einfach das, was mir begegnet, worauf mein Blick fällt und das mich festhält. Gestern war es eine Fotografie von Norbert Guthier, heute ist es eine Kuh. „Kunst ist, was Welt wird.“

Lieber Günter Ludwig,  ich danke Ihnen für das aufschlussreiche Interview.
Helga König

Helga König im Gespräch mit dem österreichischen Künstler Mag Art Ludwig Drahosch

Lieber Ludwig Drahosch, heute möchte ich Sie und Ihr künstlerisches Schaffen  den Lesern von "Buch, Kultur und Lifestyle" näher bringen und Ihnen aus diesem Grund einige Fragen stellen.

Helga König:  Wie definieren Sie den Begriff „Kunst“?

Mag Art  Ludwig Drahosch
Foto aus dem Bestand des Künstlers
Mag Art Ludwig Drahosch: Kunst ist – die Intuition ins Kollektiv ziehen. Und nicht die Reflektion der Leere und die Erniedrigung des Seins. Kunst ist der Moment, wo die Fähigkeit sich nicht mehr an sich selbst erprobt, sondern nach oben wandert, Richtung Inspiration. Kunst ist Sprache, und Vermittler zwischen zwei Welten. Auch muss man Intuition von Instinkt trennen, während der Instinkt aus den Trieb und Überlebensängsten seine Energie bezieht, ist die Intuition - die Fähigkeit angstfrei aus dem Unbewussten zu schöpfen. Als Künstler sehe ich hier den Unterschied zu all anderen Dingen, die ein Mensch in irgendeiner Form herstellt. So ist Kunst in ihrem Wesen etwas, das sich dadurch auszeichnet, im Idealfall eine objektive Anschauung zu einer subjektiven Empfindung herzustellen.

Helga König: Können Sie den Lesern von „Buch, Kultur und Lifestyle“ bitte berichten, wo Sie Ihre Kindheit und Jugend verbracht haben und wann Sie zu zeichnen begonnen haben?

Mag Art Ludwig Drahosch:  Ich bin aufgewachsen in einem Arbeiterviertel am Rande Wiens, erlebte dort die klassische Jugend eines glücklichen Burschen. Habe zwei Brüder und eine Schwester. Meine Eltern gaben mir Wärme und Liebe, zugleich lernte ich seit meiner frühesten Kindheit zu helfen und zu arbeiten. Mit sechs Jahren begann ich zu zeichnen. 

Helga König:  Würden Sie bitte über Ihre Erfahrungen im kunsthistorischen Museum berichten. Was haben Sie konkret dort in jungen Jahren gemacht?

Mag Art Ludwig Drahosch: Es hat damit begonnen, dass ich mit 14 die Schule geschmissen habe und ins kunsthistorische Museum „übersiedelte“. Der damalige Direktor hat mich geliebt und mich dort quasi „wohnen“ lassen. Es hat damit begonnen, dass ich den Turmbau zu Babel von Brueghel kopierte. Das dauerte ein Jahr und sättigte mein Verlangen nach Feinmalerei. Mein Fokus richtete sich danach auf Tizian, Rubens, Rembrandt, Ruysch, Caravagio. Ich kopierte und verglich und sammelte mir so das malerische Wissen, das Europa in den letzten 500 Jahren entwickelte. Ich meditierte kontemplativ über die Bilder der Altmeister und trat so in den Dialog mit ihnen. Sie lehrten mich alles und offenbarten mir ihre Techniken, inneren Welten und Geheimnisse. Heute verwende ich oft und gerne auch ihre maltechnischen Fehler, um in den Bildern die Aussage verändern zu können. Da Ölfarbe an die 80 Jahre zum gänzlichen Trocknen benötigt, wird man bei manchen Bildern von mir in hundert Jahren Figuren wachsen sehen. Ich liebe es über die Zeit hinaus zu malen. 

Helga König: Sie besuchten die "Akademie für Bildende Künste"  in Wien und studierten im Nebenzweig Philosophie. Sind Ihre Werke ein Ausdruck einer philosophischen Grundhaltung und falls ja, welcher?

Mag Art Ludwig Drahosch:  Ja, ich besuchte später die Akademie und studierte dort auch Philosophie. Meine Bilder sind definitiv Ausdruck einer philosophischen Haltung, - der meinigen -.  Diese wandelt sich hoffentlich immer wieder als Zeichen meiner Entwicklung. 

Helga König: Welche Mal- und Zeichentechniken nutzen Sie für Ihre Kunst, was sind die Themenschwerpunkte?

Mag Art Ludwig Drahosch: Je nach Sujet. Die Gefühle des Malers zeigen sich in der Feinheit seiner Striche. Wenn ich NiN zeichne, verwende ich sehr zarte Techniken, jeder grobe Strich würde sich unauthentisch anfühlen … ebenso entstehen bei psychisch dichten, eher aggressiven Themen auch ein aggressiverer Umgang mit den Techniken,…generell ist zu sagen, dass man bei mir auf der Palette sehr wenig Farben findet, zumeist nur 5 bis 7 Farben, die alle auch in der Renaissance Verwendung fanden …im zeichnerischen Werk findet sich anstatt wie damals Blei, Graphit, ansonsten Kohle ,Rötel, Sepia,….also ebenso wie vor 500 Jahren. 

Helga König:  Können Sie etwas über Ihre 200 Zeichnungen zur Anatomie des menschlichen Körpers berichten?

Mag Art Ludwig Drahosch:  Die habe ich im Alter von neun Jahren gemacht. Meine Schulkollegen malten mit Buntstiften Autos und ich zeichnete den menschlichen Körper und seinen inneren und äußeren Aufbau. Was soll ich dazu sagen… es hat mich interessiert. Ich konnte es einfach. 

Helga König:  1997 haben Sie die  "Goldene Fügermedailie" erhalten. Können Sie uns hierzu etwas mitteilen?

Mag Art Ludwig Drahosch:  Ja, ich habe sie im Jahr darauf noch einmal gewonnen, aber da wurde sie mir aberkannt, da ich sie schon hatte. Die Fügermedailie ist ein anonymer Zeichenwettbewerb unter den Akademikern, der entschieden wird von der gesamten Professorenschaft der Akademie.

Helga König: Ihre Bilder wurden in modernes Tanztheater umgesetzt, damit verbunden waren zahlreiche Preise bei internationalen Tanzfestspielen. Dürfen die Leser zu diesen Ereignissen mehr wissen?

Mag Art Ludwig Drahosch: Tanzen ist ein körperlicher Ausdruck der Seele. Tanzen ist ein Schlüssel zu der eigenen inneren Welt. Tanz und Musik sind Ausdrücke der Seele. Sie entfalten ihre Wirkung auf dem Betrachter direkt, sie umgehen die Ratio. Und das verbindet Tanz und Musik mit der Malerei. Ein Bild lockt primär ein Gefühl hervor. Der Tänzer gibt diesem Gefühl Körper. Gerade in der Zeit des Verstandes, des Konzeptes, der Ratio, ist das Zusammenwirken der rein emotionalen Gattungen von einer besonderen Wichtigkeit. Dadurch wird die eigene Emotionalität ein Stückchen weit befreit. 

Helga König:  Wo haben Sie in den letzten Jahren Ihre Werke ausgestellt und wo hat der interessierte Leser in diesem Jahr Gelegenheit Ihre Kunst zu bewundern?

Mag Art Ludwig Dragosch: Ich habe in Europa und Amerika ausgestellt. Gegenwärtig sind meine Bilder im Ateliertheater in Wien zu sehen. Meine Partnerin und ich haben die Leitung des Ateliertheaters in Wien gerade übernommen und werden dort Künste aller Sparten zeigen, vom Theater über Musik, bis hin zu Ausstellungen und Literatur. Es wird dort eine Dauerausstellung geben, wobei ich dort nicht nur die eigenen Werke, sondern auch die Werke anderer, namhafter figurativer Maler aus Europa zeigen werde. 

Helga König:  Welche Bedeutung hat Ihre Muse Nina C. Gabriel für Sie als Künstler?

Mag Art Ludwig Drahosch:  Was macht man, wenn sich Kunst und Liebe die Hand reichen ? Man versucht genau das in die Welt zu bringen, denn das wäre der natürliche Zustand des Lebens. Kunst und Liebe sind eins, das eine ergibt das andere und umgekehrt. Da wo keine Liebe, ist Kunst nur der Leichnam ihrer selbst. Da wo Liebe ist, ist immer Kunst. Meine Muse ist selbst eine Künstlerin und so weben wir in und durch einander. Und ich denke, die Ergebnisse aus unser beider Schaffen lassen den Menschen spüren, woher unsere Motivation kommt.

Helga König:  Sie schreiben Aphorismen und Gedichte. Welche Gedanken haben Sie zu folgender Sentenz motiviert? "Intuitive Verständlichkeiten ins Weltliche leiten, Gefühltes kommunizieren, Erahntes verbreiten, nicht vom Bewussten geschöpft, sondern Gespürtes erfasst, ist was neue Welten macht."

Mag Art Ludwig Drahosch:  Das ist die Definition der Intuition. Also, der Moment, wo das Rationale zugunsten eines Gespürs in den Hintergrund tritt, beginnt das (um einen Bergson-Begriff zu verwenden) Über-Rationale.

Helga König:  Würden Sie uns Lesern zum Abschluss des Interviews eines Ihrer Gedichte hier wiedergeben?

Mag Art Ludwig Drahosch:
Im Wandel der Zeit
haben Wörter nachgegeben,
sich selbst eingeholt,
degradiert zum
rezent-fossilen
Begriffe ergriffen;
angegriffen
bis sie komplett
abgegriffen
abrutschen
an der Unmöglichkeit,
wirklich zu begreifen,
im Wandel der Zeit
hat sich nichts geändert:
sagen die Schwierigkeiten.
© Ludwig Drahosch

Lieber Ludwig Drahosch, ich danke Ihnen herzlich für das erhellende Interview.
Helga König

http://www.art-11.net/2012/07/ludwig-drahosch/


Helga König im Gespräch mit dem Künstler Dietmar Woelfl

Lieber Dietmar Woelfl, heute möchte ich Sie und Ihr Schaffen den Lesern auf  "Buch, Kultur und Lifestyle" vorstellen und deshalb einige Fragen an Sie richten.

Helga König: Wie definieren Sie den Begriff Kunst? 

Dietmar Woelfl: kunst definiere ich so, sie gefällt oder sie gefällt nicht...damit lebt der künstler. 

Helga König: Können Sie den Lesern Näheres zu Ihrem künstlerischen Werdegang berichten? 

Dietmar Wölfl: ich mache kunst seit ca.40 jahre...vor 35 jahren besuchte ich die akademie der bildenden künste in wien, seitdem bin ich freischaffender künstler in münchen, mit regelmässigen ausstellungen und messebeteiligungen 

Helga König: Wo genau liegen die Schwerpunkte Ihres künstlerischen Schaffens?

Dietmar Woelfl: mein schwerpunkt liegt in der abstraktion. 

Helga König: Mit welchen Materialien arbeiten Sie in erster Linie?

Dietmar Woelfl: ich arbeite vorwiegend mit öl auf leinwand 

Helga König: Ist die Auswahl der Farben bei Ihnen stimmungsabhängig? 

Dietmar Woelfl: die auswahl meiner farben sind nicht stimmungsabhängig 

Helga König: Sie besitzen nicht nur ein Atelier in München, sondern auch eines in den USA. Was war der Grund auch in den USA künstlerisch kreativ zu werden? 

Dietmar Woelfl: ich hab bekannte und einen galeristen in den usa, die mir das atelier zur verfügung gestellt haben. 

Helga König: Wo wurden Ihre Werke bereits ausgestellt? 

Dietmar Woelfl: meine werke sind in europa, usa und kanada präsent, mit regelmässigen ausstellungen und messebeteiligungen (art basel miami) 

Helga König: Gibt es Personen, die Sie auf Ihrem Weg als Künstler gefördert haben? 

Dietmar Woelfl: ich hab einen mentor, mit dem ich mindestens einmal pro jahr zusammen male (robert zielasco), der mich auch früher gefördert hat... jetzt brauch ich das nicht mehr... 

Helga König: Welche Bedeutung hat das Internet für Sie für die Verbreitung Ihrer Arbeiten? 

Dietmar Woelfl: das internet ist für mich eine kostenlose werbung (facebook) mehr nicht. 

Helga König: Woran arbeiten Sie derzeit? 

Dietmar Woelfl: ich gebe momentan viele workshops bei mir im atelier. 

Helga König: Wann wird es in Europa die nächste Ausstellung von Ihnen geben und wo wird diese stattfinden?

Dietmar Woelfl: meine nächste ausstellung ist anfang märz in holzkirchen (oberbayern), die ich gerade auch vorbereite. 

Lieber Dietmar Woelfl, ich danke Ihnen für das Interview und wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer kommenden Ausstellung.

Helga König

Hier der Link zur Website von Dietmar Woelfl:  http://www.dietmar-woelfl.de