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Helga König im Gespräch mit Hans Wegener zu seinem Buch "Verändere Dich Selbst!"

Lieber Hans Wegener, heute habe ich Ihr Buch"Verändere Dich Selbst!" auf "Buch, Kultur und Lifestyle"  rezensiert und möchte nun diesbezüglich einige Fragen an Sie richten. 


Helga König: Sie haben mit  "Verändere Dich Selbst!" einen Ratgeber vorgelegt, der dazu auffordert, an sich zu arbeiten. Wann wird dies wichtig für einen Menschen?

  Hans Wegener
Hans Wegener: Nun, das ist sicher unterschiedlich. Aber das "an sich arbeiten" beginnt bereits in der Schule oder möglicherweise schon im Elternhaus, nur ist es den meisten ganz jungen Menschen dann noch nicht bewusst. Auch die Erziehung des Menschen ist maßgeblich beteiligt und überdeckt größtenteils die eigene Entwicklung. Aber hier entscheidet es sich bereits, ob Verhalten und Einstellung des Menschen zukünftig negativ oder positiv verlaufen werden (ganz vereinfacht ausgedrückt). Leider überwiegt heutzutage das Negative, da u.a. "Mobbing" bereits sehr früh beginnt. 

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch sich früh entscheiden sollte, zumindest bestimmte Lebensregeln des Buches anzuwenden. Aber meine Erfahrung hat auch gezeigt, dass noch im hohen Alter das Buch sehr wertvoll sein kann, da möglichweise lebenslange negative Erfahrungen und Prägungen  "ausgeräumt" werden können. Insbesondere sollte der Ratgeber genutzt werden, wenn ein Mensch starke Belastungen durchmacht, Enttäuschungen mit dem Lebenspartner erlebt oder Sorgen, Ängste, aber auch Krankheiten hat. 

Helga König: Sie reflektieren im Buch u.a. den Faktor Zeit und sagen, dass dadurch, dass wir alles der Zeit unterwerfen, erst negativer Stress entstehen kann. Können Sie den Lesern dazu Näheres mitteilen?

Hans Wegener:  Ja, natürlich. Fast jeder von uns hat sicher erlebt, dass seine Zeit knapp wurde (Zeit- oder Termindruck), aber auch, dass zu viel Zeit da war und dadurch Langeweile entstand. Beides ist nicht gut und wirkt sich negativ auf die Lebensqualität und Gesundheit aus. Insbesondere ist heute für viele der Zeitdruck sehr hoch geworden: "ich muss bis zu diesem Termin meine Arbeit schaffen" oder "ich muss um 19:30 im Fitnessstudio sein". Also, bei der täglichen Arbeit oder auch bei Hobbys (in unserer "Freizeit") spielt die Zeit eine entscheidende Rolle und setzt uns unter Druck. Nur haben wir uns in der Zwischenzeit angepasst und spüren möglicherweise den Druck und das dadurch ausgelöste Negative nicht mehr. Warum ist das so? Weil sich alles in unserer heutigen Zeit nach der Zeit richtet. Auch die Familie, Kinder, Freunde, etc. benötigen Zeit von uns. Wo bleibt aber die Zeit für sich selbst? Einmal nichts zu tun und nur mit sich selbst beschäftigen muss möglich werden! 

Helga König: Was bezwecken Sie mit der Darstellung so genannter Lebenskomponenten in Ihrem Buch?

 Das Buch für  dich und über dich 
Hans Wegener:  Die Lebenskomponenten, wie ich sie genannt habe, werden am Anfang des Buches erklärt, da diese im Leben des Menschen eine wesentliche Rolle spielen und das Verständnis dafür vorhanden sein sollte, damit Übungen und Ausführungen später im Buch besser durchgeführt, bzw. verstanden werden können. Die Abgrenzung von Verstand, Gedanken und Bewusstsein ist ganz wichtig und stellt wesentliche Bestandteile des Buches dar. Nur wenn der Leser dies verstanden und akzeptiert hat, werden die Übungen ein Erfolg sein. 

Helga König: Sie warten mit zahlreichen Übungen auf, die ZEN-Übungen nicht unähnlich sind. Was möchten Sie mit der Übung "Die Natur wahrnehmen" erreichen und welche Erfahrung haben Sie selbst damit gemacht?

 Hans Wegener
Hans Wegener: Gerade diese erste Übung ist ganz wichtig. Zum einem ist sie recht einfach und jeder kann sie anwenden. Wenn der Leser in einer Stadt lebt, sollte er hinaus in die Natur gehen, was auch für die Gesundheit sehr von Vorteil ist. Aber die "Natur wahrnehmen" bedeutet sehr viel mehr. Unsere Natur ist auch unsere Umwelt und hier liegen die Kräfte des Universums verborgen. Diese Übung ist der beste Einstieg zur Selbstentspannung und soll insbesondere die Einzigartigkeit der Natur vermitteln. Ich selbst habe bereits vor über 35 Jahren damit begonnen, die Natur zu erleben, wahrzunehmen und in mich aufzunehmen. Gerade wenn ich beruflich stark angespannt war oder andere Probleme hatte, hat diese Übung immer rasch geholfen. Es genügte schon, nur in meinen Garten zu gehen, meinen Lieblingsplatz aufzusuchen und die Augen zu schließen. 

Helga König:  Weshalb ist es so wichtig, wenn man etwas verändern möchte, zunächst in sich hineinzuhören?

Hans Wegener:  Grundsätzlich gilt, dass sich der Mensch nur selbst verändern darf, niemals andere Mitmenschen, auch nicht seinen Lebenspartner oder Angehörige in der Familie. Wenn ich also bereit und willens bin, etwas an und in mir zu verändern, und dann mit Hilfe der Übungen in mich rein höre, finde ich auch die Ursachen, Probleme, etc. Die ganze Erfahrung aus der Vergangenheit ist ja in jedem Menschen  "abgespeichert" und vielfach in Vergessenheit geraten. Nun ist es wichtig, die Ursachen (auch Auslöser für Krankheiten) zu erkennen und dies ist nur möglich, wenn ich mich "erinnere"

Helga König: Sie schreiben, dass die Ursachen von Problemen oder Krankheiten, die man im Heute hat, möglicherweise Ergebnis von Erinnerungen sind. Was meinen Sie damit?

 Das Buch für  und über dich
Hans Wegener: In der letzten Frage bin ich schon kurz darauf eingegangen. Nun sind Probleme oder Krankheiten nicht unbedingt das Ergebnis von Erinnerungen, sondern durch die gemachten negativen Erlebnisse oder Erfahrungen verursacht und möglichweise fest "manifestiert" worden. Also müssen diese Erlebnisse wieder "aufgerufen" und zwecks Ursachenbehebung nachträglich nochmals "durchlebt" werden. Dadurch ist der Mensch in der Lage, sich dieser Erlebnisse bewusst zu werden, diese "neutral" zu beobachten und somit die Ursache oder den Auslöser z.B. für eine Krankheit (körperlich oder seelisch) anzunehmen und dadurch aufzulösen. 

Helga König: Wie definieren Sie den Begriff  "eigene Zeit" und wie grenzt diese sich von anderen Zeitbegriffen ab?

 Hans Wegener
Hans Wegener:  Nun, die "eigene Zeit" ist die individuelle Angelegenheit jedes Menschen. Es muss klar sein, dass jeder der Herrscher über seine eigene Zeit werden kann (ich teile mir es so ein, dass alles positiv und in Ruhe abläuft). Die eigene Zeit hat nichts mit der Uhrzeit oder dem Kalender zu tun, sondern in Wirklichkeit ist die eigene Zeit keine Zeit (wie in der Natur). Nur der Verstand des Menschen berücksichtigt nicht diese Abgrenzung und schaltet und waltet nach der Uhrzeit. 

Helga König: Was sind Bewusstseinsbilder und wofür sind diese wichtig?

Hans Wegener:  Der Begriff  "Bewusstseinsbild" wurde von mir geprägt und stellt einen wesentlichen Bestandteil der individuellen Zukunftsgestaltung dar. Jeder Mensch bildet Bewusstseinsbilder und dies ständig, jedoch meistens ohne Kontrolle. Ein kleines negatives Beispiel dazu: ich gehe die Treppe hinauf und "denke", nur nicht stolpern, sonst verschütte ich die Tasse Kaffee und schon könnte es so kommen (hat sicher jeder in ähnlicher Form schon erlebt). Ein positives Beispiel: ich stehe unter der Dusche und plötzlich entsteht ein "Gedanke", meinem Lebenspartner ein nettes Geschenk zu machen. Es wird dann auch so eintreffen. Im Buch werden die Bewusstseinsbilder ausführlich behandelt und der Leser angeleitet, diese ganz bewusst für positive Entwicklungen in seinem Leben zu erschaffen und einzusetzen. Nur das bewusste Erzeugen dieser Bilder und der feste Glaube daran schaffen auch die Ausführung, bzw. die Verwirklichung.

 Das Buch für und über dich
Helga König:  Sie nennen in Ihrem Buch 11 Lebenszeitregeln. Weshalb ist es empfehlenswert, sich diese zu Eigen machen?

Hans Wegener:  Diese Lebenszeitregeln und jede einzelne für sich, sind die Grundlage für Veränderungen bei sich selbst! Wenn es gelingt, nach diesen Regeln zu leben (und das ist manchmal nicht so einfach), dann wird die Basis für Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und Glück geschaffen. Aber insbesondere kann dadurch die Selbstliebe wieder erweckt oder gestärkt werden. Das Ergebnis ist dann der innere Frieden, Gesundheit und mit Sicherheit eine Harmonie in der Partnerschaft, in der Familie, aber auch mit anderen Mitmenschen. 

Helga König: Sie stellen zum Schluss Überlegungen zu Suchtverhalten an und listen eine Vielzahl von Süchten auf. Sie vermuten in zahlreichen Süchten Unzufriedenheit und Unsicherheit mit sich selbst. Wird durch Ihre Übungen der Glaube an sich selbst gestärkt und können auf diese Weise Süchte aufgelöst werden? 

Hans Wegener:  Ja, absolut! Ich habe es selbst erfahren und an vielen anderen Beispielen positiv erlebt. Allein das Beispiel "Nichtraucher werden" ist realistisch, wenn durch die Übungen die Ursachen, wie z.B. Langeweile, Zeitdruck oder Unruhe, erkannt, angenommen und somit abgestellt werden können. Gerade in unserer heutigen Zeit ist das Suchtverhalten der Menschen stark ausgeprägt und beeinflusst alles sehr negativ. Dies sollte der Leser erkennen und die Abhängigkeit von einer Sucht kann dann überwunden werden.

Lieber Hans Wegener, ich danke Ihnen für das aufschlussreiche Gespräch.

Ihre Helga König

Foto: Hans Wegener aus seinem privaten Bestand

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