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Helga König im Gespräch mit der Schauspielerin und Autorin Christine Kaufmann

Sehr geehrte Frau Christine Kaufmann, dieser Tage habe ich Ihr wunderbares Buch "Scheinweltfieber" rezensiert. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen heute einige Fragen stellen.

Helga König: Wie definieren Sie Schönheit? 

 Christine Kaufmann
 Copyright: Petra Stadler
Christine Kaufmann: Für mich gilt nur der Mensch als schön, der Landschaften ähnelt. Der Anblick muss: erfreuen, beruhigen, einem das Gefühl der Zeitlosigkeit vermitteln. Meist trifft dies nicht auf Menschen zu, doch gelegentlich schon, z. B.  bei Audrey Hepburn.

Helga König: Welchen Stellenwert hat für Sie Schönheit im Hier und Jetzt, welchen Stellenwert hatte sie für Sie vor 50 Jahren? 

Christine Kaufmann: Für mich war als junge Frau, und jetzt als ältere noch mehr, Schönheit nur wertvoll wenn Sie beruhigt. Wenige Menschen denken überhaupt bei Schönheit an Ruhe, doch ich finde Sie ganz nah beieinander. Zum Beispiel sind Babys wunderschön, wenn Sie schlafen. Kaum etwas ist schöner als ein schlafendes Kind. Ergo liegen die beiden Eigenschaften nah beieinander.

Helga König: Ich teile Ihre Meinung, im Hinblick auf die Opfertauglichkeit schöner Frauen. Wann ist Ihnen dieser Moment bewusst geworden und welche Konsequenzen haben Sie daraus gezogen?

Christine Kaufmann: Nun, ich fand mich nie schön, aber immer als stark. Eine Frau die sich stark fühlt und womöglich auch ist, löst bei Anderen Gelüste aus. Das war im meinem Buch SCHEINWELTFIEBER, der rote Faden, was löst Opferungsgelüste aus.?

Helga König: Haben Sie trotz aller Filmarbeit in Ihrer Jugend gerne gelesen und wenn ja, welche Vorlieben hatten Sie? 

Christine Kaufmann: Ich habe als junge Frau nur Dostojewsky gelesen, es war eine Obsession von mir. 

Helga König: Wo liegen heute Ihre Schwerpunkte bei Büchern? 

Christine Kaufmann: Zur Zeit lese ich gerade wieder mal Bulgakow,  "Der MEISTER UND MARGARITA", das fantastischste Buch aller Zeiten. Ich hab es schon 13 mal gelesen.

Helga König:  Welche Menschen haben Sie in Ihrem Leben intellektuell weitergebracht?

Christine Kaufmann: Jean Renoir, Peter Zadek, meine Mutter, meine Großmutter und viel Gespräche mit Frauen im allgemeinen.

Helga König: Welchen Stellenwert hatte in Ihrem intellektuellen Leben Tony Curtis und welchen Günter Amendt? 

Christine Kaufmann
Copyright: Petra Stadler 
Christine Kaufmann: Tony Curtis war ein witziger Mann, Günter Amendt jemand der meine Gedanken immer aufräumen könnte.

Helga König: Was bedeutet es für Sie, Freundschaft mit einem Mann zu pflegen?

Christine Kaufmann:  Freundschaft bedeutet ein Mensch zu sein, denn Freundschaft ist für Menschen wichtig, das steht weit über der sexuellen Identität. 

Helga König: Welchen Stellenwert räumen Sie der Liebe in Ihrem Leben ein?  

Christine Kaufmann: Ein Satz: Ohne Liebe ist Alles nichts! 

Helga König: Welche Lebensträume möchten Sie sich noch gerne erfüllen? 

Christine Kaufmann: Ein Haus mit Garten 

Liebe Frau Christine Kaufmann, ich danke Ihnen herzlich für das aufschlussreiche Interview.

Ihre Helga König

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